• Einladung

 

es fügt sich

Die Ausstellung läuft vom 10. April bis zum 13. Juni 2016. Als einer der wenigen freischaffenden Formgestalter, wie die ursprüngliche Berufsbezeichnung in der DDR lautete, hatte ich die Möglichkeit, neben festen Aufträgen, die mir vom Amt für Industrielle Formgestaltung (AIF) oder halbstaatlichen Betrieben angeboten wurden, auch eigene Produktideen zu entwickeln, die keinem Klischee folgten und deshalb oft skeptisch von den angesprochenen Betriebsleitern betrachtet wurden. Das Risiko, mit den neuen Produktideen auf dem Weltmarkt erfolgreich bestehen zu können, schien Ihnen oft zu groß. Und für ein neues Produkt musste ein Jahr vorher ein Antrag auf Genehmigung beim zuständigen Ministerium eingereicht werden, um das entsprechende Material für die Anfertigung erhalten zu können. Die Bürokratie und Mangelwirtschaft war bekanntlich immer ein großes Problem.

 

 

Um meine Ideen der Öffentlichkeit zugängig zu machen, gelang es mir jedoch, einige davon in der Zeitschrift „form + zweck“ vorzustellen. Ebenfalls nutzte ich meine Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler (BBK/DDR), um meine Produktideen in entsprechenden Galerien zu zeigen und testen zu lassen. Dabei wurde ich oft gefragt, warum man diese Produkte nicht in Geschäften kaufen könne.

 

 

Große Unterstützung erhielt ich auch durch den bekannten Buchautor und Mathematiker, Dr. Rüdiger Thiele, der eine Anzahl meiner Spielideen in seinen Büchern „Die gefesselte Zeit“ und „Teufelsspiele“ veröffentlichte. Eine besondere Überraschung für mich war ein Artikel der satirischen Wochenzeitung EULENSPIEGEL Nr. 2 /1985 mit dem Titel: „Was wird hier eigentlich gespielt?“, indem es humorvoll wörtlich hieß: „Formpuzzle und Legespiele, wie sie der Designer Eberhard Dorschfeldt entwickelt, entsprechen  nicht der Phantasie und Schöpferkraft unserer Menschen und werden deshalb nicht hergestellt, sondern in der Zeitschrift „form + zweck“  oder dem Buch über Spiele „Die gefesselte Zeit“, Urania Verlag, vergraben.“ 

 

 

Umso mehr  freue ich mich heute, in meiner Berliner Ausstellung eine kleine Auswahl dieser in der DDR entstandenen, nicht realisierten, oder auch verwirklichten Produktideen vorstellen zu können.

 

 

 

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