Häufig werde ich gefragt, woher ich meine Anregungen, mich mit Papier zu beschäftigen, erhalten habe?

Die Antwort ist einfach und logisch:

Papier-Vormodelle gehörten in meinem Beruf als Designer neben der Anfertigung von sog. „plastischen Skizzen“ zu den ersten Hilfsmitteln, meinen Auftragsgebern die von mir erarbeiteten Gestaltungsabsichten optisch weiter zu vermitteln. Bereits im Bauhaus Dessau leitete Josef Albers seine Papier-Vorkurse seit 1926. Seine Erkenntnisse haben mich früh inspiriert und somit auch meine berufliche „Nebentätigkeit“ als Papierplastiker eingeleitet.

Ein wesentlicher Grundgedanke von Josef Albers bestand auch darin, mit seinen Bauhausschülern Strukturen zu entwickeln, die aus einer Papierfläche nur durch Einschnitte und Falten entstehen. Diese Idee hat auch mich bis heute beeinflusst, auf diesem Gebiet intensiv weiter zu arbeiten.

 

Die zwei nachfolgenden Abbildungen sind spiegelsymmetrisch angeordnet, zusammenklappbar, und können daher auch als normale Briefsendung in Form eines plastischen Grußes problemlos versendet werden.

 

  • Image_01
  • Image_02

 

Hier nur ein Beispiel einer Papierplastik aus dem Jahr 1973:

Für die Arbeiten an einem geplanten Messestand-Baukastensystem hatte ich aus 3 Grundelementen in Form von gestanzten und abgekanteten Blechen ein Gestaltungsprinzip entwickelt, welches durch unterschiedliche Verbindung der Bauteile zu Trennwänden, Lichtdecken oder auch freistehende Strukturkörper verwandelt werden konnte. Die Abbildung zeigt einen kugelförmigen Aufbau. Daneben eine andere Montagemöglichkeit.

 

  • Image_01
  • Image_02

Aktuelle Termine

  04.11.2017 - 05.11.2017
  16. Werkkunstmarkt auf Wasserschloss Klaffenbach (Chemnitz)
  16.12.2017 - 17.12.2017
  38. Adventsmarkt - Dormagen-Zons

Zugriffszähler

570982
Heute
Gestern
Diese Woche
Letzte Woche
Dieser Monat
Letzter Monat
Alle Zugriffe
659
677
4795
561419
14767
65235
570982

Ihre IP: 54.156.58.187
23:02 24.09.2017